Unser Presse- und Archivbereich

Hier finden Sie alle aktuellen Berichte aus Zeitungen und von sonstigen öffentlichen Ereignissen.

Lichterlauf mit viel Engagement

600 bei Schülerfriedensdemo.

  1. Der Lichterlauf soll nur der Auftakt sein für eine neue friedliche Entwicklung an den Schulen. Foto: Bamberger

  2. Mit dem bevorstehenden Syrieneinsatz war das Schüleranliegen drängender geworden: Sehr kurzfristig haben Schulsprecher und Schülerrat in Freiburg zu einer Demo gegen Gewalt und Krieg und für eine offene, friedliche Welt, auch für offene, demokratische Schulen aufgerufen. Was vor zehn Tagen an der Lessing-Realschule von Schulsprecher Silas Bosbach angeregt wurde, fand schnell Mitstreiter, zum Beispiel an der Staudinger Gesamtschule, am Goethe-Gymnasium, den St. Ursula-Schulen und der Pestalozzi-Realschule. Schulsprecherin Lea Rockel betonte auf dem kaum belichterten Lichterlauf am Mittwochabend, dass es wichtig sei, auch die große Zahl junger Menschen mit ihren Anliegen in Sachen Frieden zu hören: "Es geht nicht nur um die Gewalttaten von Paris, sondern um Gewalt und Krieg auf der ganzen Welt." Die Freiburger Schüler starten auch eine Initiative für friedliche, offene Schulen.

 

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DAS MACHT SCHULE!

GESTÄRKT

Spitzentag mit Spitz


"Jessica, du schaffst das, nur noch ein paar Meter": Sabine Spitz feuert die Mädchen an der Kletterwand an. Nicht alle klettern bis oben, aber alle höher als gedacht. Damit haben fast 30 Neun- bis 13-Jährige von Pestalozzi-Realschule, Gerhart-Hauptmann- und Lessingschule das Projektziel erreicht: Mit M³ (Mädchen machen mobil) will "In Via" Mädchen durch Sport und Wissen stärken, die Adelhausenstiftung unterstützt das. Höhepunkt ist der jährliche Aktionstag mit der Patin und Mountainbike-Topsportlerin Sabine Spitz.

[BZ 30.10.2015]

 

 

INFOMOBIL EXPEDITION N

Energiewende für alle


Eine Knallgas-Reaktion auf Knopfdruck oder ein experimenteller Nachbau einer mikrobiellen Brennstoffzelle: Auf dem Stundenplan der Pestalozzi-Realschüler in Haslach steht die Energiewende, wenn demnächst die "Expedition N" anrückt: ein zweistöckiger Nachhaltigkeits-Lastwagen voller Informationen und einer interaktiven Ausstellung der Baden-Württemberg-Stiftung. Die Pestalozzis sollen bei Praktika in Laborkitteln alternativer Stromerzeugung auf die Spur kommen, zum Beispiel beim Modul "Strom aus Hefe und Traubenzucker" und bei "Sonnenenergie nach dem Vorbild der Pflanze".

Außerdem kann jedermann einen Einblick erhalten, wie die Stiftung am Dienstag mitteilte: Am Donnerstag, 12. November, informiert ein Vortrag von 8 bis 9 Uhr in der May-Bellinghausen-Halle neben der Schule zur Frage "Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich?". Alle Interessierten können das Expeditionsmobil erkunden, und zwar von 9.20 bis 9.40 Uhr sowie am Freitag, 13. November, von 9.15 bis 9.40 Uhr. Das "Nachhaltigkeits"-Kino im Obergeschoss des Fahrzeuges zeigt Filme zum Umwelt- und Klimaschutz. Das Fahrzeug parkt an der Schule in der Staufener Straße 3.

[BZ 04.11.2015]

Infos unter:

http://www.expeditionn.de/tour/stationen-neu/stationen-neu-detailview/article/631/70.html

Kick gegen Rassismus

aus: Heimspiel - die Stadionzeitschrift des SC Freiburg, Ausgabe April

 

Pestalozzi-Realschule profitiert vom Programm und wird erste Freiburger "Schule ohne Rassismus"

Kein Platz für Rassismus: Mit dem Bundesprogramm "Toleranz fördern – Kompetenz stärken" unterstützt das Büro für Migration und Integration der Stadt Freiburg auch 2014 Projekte, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung wenden. Insgesamt gehen in diesem Jahr 90.000 Euro aus dem Fördertopf an elf Freiburger Einzelprojekte. Davon profitieren nicht zuletzt deren Teilnehmer: Vor allem Kinder und Jugendliche aber auch Eltern, Lehrkräfte, Dozenten, Erzieherinnen und Erzieher. (...)

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Stadt Freiburg

 

 

 

Badische Zeitung, 21.9.2013:

Das macht Schule! Zukunft für Schüler


T-Shirts, die keine Schweißflecken kriegen, organische Leuchtdioden oder Videobrillen für 3D-Filmspaß mit Stereosound: Was nach Science Fiction klingt, gehört bald zum Alltag, sagt das Bildungsnetzwerk der Baden-Württemberg-Stiftung. Es nennt sich "Coaching 4 Future" und schickt ein Team an die Pestalozzi-Realschule in Haslach. Zwei Jungakademikerinnen informieren am Donnerstag, 26. September, die Schülerinnen und Schüler, die sich bereits angemeldet haben, mit Multimedia-Präsentationen und Exponaten über aktuelle und zukünftige Produkte. Die Biologin Cathrin Brinkmann und Susanne Fries (Physische Geografie) erklären Verfahren und welche Berufsgruppen daran mitarbeiten. Alle gehören zum Bereich "Mint" – haben also mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu tun.

 

Stadtkurier, 14.2.2013:

 

Badische Zeitung, 5. Oktober 2012:

Blattgold für ein Schmuckkästchen

Die Pestalozzischule in Haslach hat außerdem einen neuen Anstrich und vor allem neue Fenster erhalten.

  1. Mittlerweile abgebaut sind die Gerüste und die 103 Jahre alte Pestalozzischule strahlt in neuem Glanz. Foto: Ingo Schneider

 

HASLACH. Das Gerüst ist abgebaut und die Überraschung groß: Die Fassade der Pestalozzischule erstrahlt in neuem Glanz. Und das ist nicht übertrieben. Blattgold ziert sogar das Wappen der Stadt und das Ortswappen mit dem springenden Hasen über dem Portal an der Staufener Straße. Der Schwerpunkt der Arbeiten fällt jedoch nicht sofort ins Auge: Die Fenster wurden erneuert.

"Jedenfalls die Fenster der Klassenzimmer sowie der Büroräume im Erdgeschoss", erklärt Carlos Santos-Nunier, Leiter der Realschule. Aber schon das macht ihn und seine 30 Kollegen überglücklich. "Die Fenster waren nicht mehr dicht, so dass man im Winter gefroren hat", erzählt er. Besonders freut ihn auch, dass die Fassade renoviert ist. "Es war unbegreiflich, dass die Stadt dieses schöne Schulhaus so hat herunterkommen lassen. Die Pestalozzischule ist doch das Schmuckkästlein Haslachs", sagt Carlos Santos-Nunier. Tatsächlich prägt die 1909 errichtete Pestalozzischule wie kaum ein anderes Gebäude den Stadtteil Haslach: Im neobarocken Stil jener Zeit ist sie repräsentativ und mit Schmuckelementen versehen.

390 000 Euro hat die Stadt für 107 neue Fenster ausgegeben und dabei auch die zugehörigen Fassadenabschnitte renovieren lassen. Das war erheblich weniger Geld als ursprünglich kalkuliert, berichtet Rathaussprecher Toni Klein. Die Sanierung werde sich im nächsten Jahr in den Fluren fortsetzen: "Derzeit planen die Mitarbeiter des städtischen Gebäudemanagements die Maßnahme und bereiten die Ausschreibung vor." Mitzureden hat bei der Pestalozzischule die Denkmalschutzbehörde. Und die war damit einverstanden, dass so genannte Wiener Sprossen eingebaut werden. Bei solchen Fenstern ist der gegliederte Sprossenrahmen auf die Isolierglasscheiben aufgeklebt, was den optischen Eindruck vermittelt, dass sich es sich um Fenster mit einzelnen Glasscheiben handelt.

Weitere 85 000 Euro hat die Stadt ausgegeben, um einen Vorbereitungsraum für den Physikunterricht umzubauen und die Verwaltungsräume der benachbarten Grundschule umzugestalten. In beiden Schulen konnten dadurch Büroräume für Schulsozialarbeiter geschaffen werden. Die Schüler, Lehrer und Eltern haben überdies selbst Hand angelegt, fachlich und mit Material vom Gebäudemanagement unterstützt, haben sie vor den Sommerferien die Klassenzimmer und Flure neu gestrichen.

Die Sanierung der Fenster und der Fassaden – auch die anderen Abschnitte werden noch gestrichen – ist ein weiterer Schritt, die Pestalozzischule zu renovieren. Vor drei Jahren, als die Schule ihr 100-jähriges Bestehen feierte, wurde das Dach erneuert. Saniert sind ebenfalls die sanitären Anlagen, umgesetzt ist der Brandschutz.

Derzeit zählt die Pestalozzi-Realschule 350 Schüler in zwölf Klassen. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit sieht sie der Zertifizierung als so genannte weiterführende Schule mit Sport und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (WSB) entgegen, wonach Bewegung, Spiel und Sport über den eigentlichen Fachunterricht hinaus den Schulalltag bestimmen.

 

3 Lozzis mit Cambridge Zertifikat ausgezeichnet

Badische Zeitung, 26. Juli 2012

  1. Geschafft: Schülerinnen und Schüler mit Cambridge-Zertifikat und Prüferin Gabriele Kaltenbach von der Alemannen-Realschule. Foto: Tanja Welke

Cambridge-Zertifikate

MÜLLHEIM. Wie jedes Jahr im Juli trafen sich Schüler aus dem Schulamtsbezirk Freiburg/Emmendingen, um in Müllheim die begehrten PET-Zertifikate der Universität Cambridge entgegenzunehmen. Nach den Begrüßungsworten von Schulleiterin Angelika Haarbach erfreute die erste bilinguale Klasse der Alemannen-Realschule mit dem englischen Lied "Let’s sing together". Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler die Zertifikate aus der Hand von Angelika Haarbach entgegen. Sie wurden auch beglückwünscht von den beiden Prüferinnen der Universität Cambridge, Petra Wenner von der Weiherhof- Realschule in Freiburg und Gabriele Kaltenbach von der Alemannen- Realschule in Müllheim.
Es nahmen folgende Schulen mit insgesamt 98 Prüflingen an den Prüfungen teil: die Weiherhof-Realschule in Freiburg mit zehn Schülern, die Theodor-Frank-Realschule aus Teningen mit 15 Schülerinnen und Schülern, drei Schülerinnen und Schüler kamen von der Freiburger Pestalozzi-Realschule, acht Prüflinge aus Herbolzheim, fünf aus Heitersheim, 14 aus Bad Krozingen, 13 aus Neuenburg und elf von der Müllheimer Alemannen-Realschule. Angelika Haarbach dankte allen Schülerinnen und Schülern für ihr Kommen und den zum Teil recht weiten Weg. Sie lobte die Prüflinge für ihr Engagement und zeigte die Wichtigkeit eines weltweit anerkannten Zertifikates bei Bewerbungen auf. Sie dankte den beiden Prüferinnen mit einem Blumenstrauß für ihre Bereitschaft, diese Prüfungen jedes Jahr wieder zu organisieren und zu betreuen. Die Feierstunde klang aus mit der englischen Nationalhymne, gesungen und mit Instrumenten begleitet von der bilingualen Klasse 5e unter Leitung ihres Musiklehrers Florian Zink. Ein kleiner Umtrunk stärkte die Schülerinnen und Schüler für ihren Heimweg.

Badische Zeitung, 24.4.2012:

Schüler demonstrieren gegen den Verbrauch von Plastiktüten


22 Schülerinnen und Schüler kamen mit Teppich auf den Augustinerplatz: "Wir kehren nichts drunter – wir klären auf!".

  1. 500 Plastiktüten zeigen anschaulich den Pro-Kopf-Jahresverbrauch eines Bundesbürgers – aber die Berliner Lange kommen mit Stofftüte. Foto: Bamberger

 

Ein fünf mal zehn Meter großer Flickenteppich war gestern Mittag auf dem Augustinerplatz ausgelegt: 500 Plastiktüten hatten die 22 Schülerinnen und Schüler der 6a und 6b der Pestalozzischule zusammengeklebt. Im Gespräch mit Passanten erklärten die Zwölfjährigen, dass der Bundesbürger im Durchschnitt 500 Plastiktüten pro Jahr verwende. Mit ihrer Aktion wollten sie die Ausmaße dieses unbedachten Verhaltens sichtbar machen. Im Mai werden Teppich und Passantengespräche im Rahmen des "Ich tu’ was"-Umweltwettbewerbs bei der Stadt eingereicht.

"Was glauben Sie", fragt Leonita Neziraj, "was gibt’s mehr im Meer – Plastik oder Plankton?" Die Dame denkt kurz nach und rät: "Plankton!" Falsch. Gleich vier Schülerinnen aus der 6. Klasse der Pestalozzischule wissen es besser: "Sechs Mal mehr Plastik ist inzwischen in den Ozeanen!" Und während sich Plankton nur langsam vermehrt, fügt Duygu Sahin hinzu, wachsen die Plastikmüllberge viel schneller. Die werden häufig einfach so in die Landschaft gekippt, erklärt Leon Suljkic, und die verrupften Reste von Plastiktüten landen dann im Meer. Gegen die verschwenderische Plastiktüten-Umweltverschmutzung würde zum Beispiel helfen, wenn man die Tüten sammelt und wieder verwendet. In der Regel aber, das haben die Schülerinnen und Schüler gelernt, ist eine Plastiktüte kaum 25 Minuten im Einsatz – bevor sie fälschlicherweise im Hausmüll landet oder im Rinnstein.

Eva Georg vom Verein "Planetenkinder" hat für das Plastiktütenprojekt zur Einführung eine Doppelstunde gehalten. In der haben die Kinder gelernt, dass Plastiktüten aus Erdöl gemacht werden – und dass es gut 400 Jahre dauert, bis sie sich zersetzen. "Es ist irre, wie viel die Kinder hier wissen", attestiert das Berliner Touristenpaar Lange. Die beiden leben ohnehin äußerst umweltbewusst – und halten zum Beweis gleich die Stofftasche hoch, die ihre bescheidenen Einkäufe enthält. "Das Problem sind ja nicht nur die Plastiktüten, in denen die Menschen ihre Einkäufe heimtragen", ergänzen die beiden Berliner die Auskünfte der Projektteilnehmer, "das Problem sind die Einkäufe selber. Wir haben mit diesem Shoppingwahn jedenfalls nichts am Hut."

Anerkennend nicken Cem Ay und Leon Suljkic:"Das ist klar!" Und tatsächlich haben sie beide in ihrem Leben schon begonnen, ganz schön was zu ändern: "Wir gehen auch nicht mehr so raus zum shoppen – und wenn, dann haben wir unseren Rucksack dabei und brauchen keine Plastiktüten." Klassenlehrerin, städtische Abfallberaterin und Planetenkinder-Vertreterin geben den 22 Schülerinnen und Schülern ganz im Hintergrund ein bisschen Rückendeckung, während die rings um den riesigen kunterbunten Plastiktütenteppich beherzt die Passanten ansprechen. "Wussten Sie, dass es in Italien seit 2011 ein Verbot von Plastiktüten gibt?" – "Sollte man bei uns auch machen!" – "Benutzen Sie eigentlich selbst Plastiktüten?" Die junge Frau lächelt: "Nein!" Erst als sie weggeht, fällt Maryam Yakzan und Nadia Khalil auf, dass die Frau eine Plastiktüte in der Hand hat. Hätten sie’s vorher gesehen, hätten sie ihr eine der Stofftaschen mit dem Aufdruck der Freiburger Abfallwirtschaft mitgegeben.

Die braucht Margrit Walther nicht, die beim Plastiktütenteppich stehenbleibt: "Ich hab immer meinen Rucksack dabei!" Das war für Leonita Neziraj solange nicht selbstverständlich, bis sie mit ihrer Klasse zwei Monate lang an diesem Projekt gearbeitet hat. "Jetzt haben wir alle kapiert, wie wahnsinnig schädlich Plastik ist", sagt sie, "und unsere Eltern und die Leute hier in der Stadt finden zumeist toll und wichtig, dass wir das weitererzählen!"

Kunstgemälde an der Turnhalle eingeweiht!

Badische Zeitung, 20.10.2009

Kunstgemälde an der Turnhalle eingeweiht

 

Die 100-Jahr-Feier

Badische Zeitung

Die 100-Jahr-Feier

 

Badische Zeitung, 5. März 2009

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Die Pestalozzi-Realschule präsentiert ihr Kunstprojekt zum Thema Nachhaltigkeit und freut sich auf die Feiern zum 100-Jährigen

  1. Heinz Soucek (vorne links) sitzt mit den Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern der Pestalozzi-Realschule mit sichtlicher Freude im selben Boot.Foto: Thomas Kunz

 

Was ist das eigentlich, Nachhaltigkeit? Und wie führt man ein nachhaltiges Leben? Etwa 70 Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen haben sich an der Pestalozzi-Realschule mit dem Begriff auseinandergesetzt und sich dem Konzept durch ein fächerübergreifendes Projekt angenähert. Getreu dem Motto "Alle im selben Boot" ist unter anderem ein glitzerndes Kunstobjekt entstanden. Der Freiburger Künstler Heinz Soucek hat den Schülern dabei unter die Arme gegriffen.

"Ein verrückter Typ ist der Heinz Soucek schon", findet Miriam Nerz: "Ständig ist er am Herumwuseln und jeden Tag hat er eine neue Idee." Die Fünfzehnjährige muss lachen, wenn sie daran denkt, wie sie und ihre Freunde den hochmotivierten Mann manchmal bremsen mussten. So exzentrisch die schillernde Figur ihr und ihren Klassenkameraden anfangs auch vorkam, von der Zusammenarbeit mit Heinz Soucek sind mittlerweile alle begeistert. Seit Ende vergangenen Jahres arbeitet die neunte Klasse der Pestalozzischule nun schon mit ihm zusammen, und bis zum 100-jährigen Schuljubiläum, das im Juli ansteht, wird die Kooperation noch weitergehen.

Ganz fertig ist das Kunstwerk noch nicht, aber was es darstellt, ist schon deutlich zu erkennen: Ein Boot, in dem lebensgroße Holzfiguren zusammen unseren Planeten tragen. Eine der Figuren sieht aus wie Barack Obama. Sein Motto "Yes we can" finden die Schüler passend für ihre Absicht: Sie wollen zeigen, dass es möglich ist, verantwortungsbewusst mit der Erde umzugehen, und schon jetzt auf künftige Generationen Rücksicht zu nehmen. "Unsere Idee war, zusammen den Planeten Zukunft zu gestalten", erklärt Heinz Soucek: " Und in der Zukunft ist am wichtigsten, dass wir zusammenhalten." Als ein weiteres zukunftsträchtiges Element haben die Künstler das Motiv Solarenergie einfließen lassen: Neben Holz wurden als Bastelmaterial alte Rückstrahler und Solarzellen verwendet.

Passend zur Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung haben Regierungspräsident Julian Würtenberger und Schulpräsident Siegfried Specker die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. "Für die Schüler ist es eine einmalige Gelegenheit, sich mit einem sonst so abstrakten Begriff vertraut zu machen", meint Siegfried Specker. "Sie verstehen, was jetzt notwendig ist: Die Welt so zu gestalten, dass sie ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogen ist."

Bis das Kunstwerk beim Schuljubiläum präsentiert wird, muss das Künstlerteam noch Hand anlegen. Auch andere Projekte, unter anderem ein Film und ein Musikbeitrag zum Thema, sollen bis dahin fertig sein. Dass sich alle Beteiligten darauf freuen, ist nicht zu übersehen.

 

 

Wir zeigen Herz!

Stadtkurier - 12.04.2008

 

Wir zeigen Herz!